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Der Lehrstuhl

Unser Ansatz

Der Lehrstuhl Human-Centered Information Systems (HCIS) gestaltet Informationssysteme vom Menschen aus. Tragbare Technologien wie smarte Brillen bringen Sensorik nah an Körper und Sinne; so werden Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und emotionale Reaktionen im Alltag messbar. Inhaltlich gliedert sich die Arbeit in drei Forschungslinien: augmentierte Wahrnehmung, kognitive Augmentierung und digitalisierte Emotionen.

Drei strategische Ziele

Das erste Ziel sind Technologien für kognitive Gesundheit und Demenzprävention. Wearables und kognitive Augmentierung greifen dabei ineinander; die Arbeit führt Neurowissenschaft, Informatik und Gesundheitswissenschaften zusammen.

Zweitens geht es um zugängliche, barrierefreie Mensch-Maschine-Interaktion. In Living Labs mit kommunalen Partnern und Gesundheitseinrichtungen wird Technik in realen Lebensumgebungen erprobt statt allein im Labor.

Das dritte Ziel ist nachhaltige, emotionale Interaktion und digitale Empathie: Systeme für digitalisierte Emotionen erfassen emotionale Reaktionen auf Umweltprobleme und sollen nachhaltiges Handeln im Alltag unterstützen.

Lehre

In der Lehre bleibt das bestehende Programm erhalten, von den Grundlagen der Programmierung über Mensch-Maschine-Interaktion und Serious Games bis zu Cooperation Systems und den Seminaren. Geplant sind zusätzliche Wahlmodule im Master (Wearable Computing, Perception-Aware Computing, Cognitive Augmentation, Affective Computing) sowie Austauschprogramme über DAAD und JSPS nach Japan.